Tricks
Liebe Hundfreundinnen und Hundefreunde,
mit unserem Blog wollen wir Euch regelmäßig interessante, vergnügliche und wissenswerte Informationen näher bringen.Unser erster Beitrag widmet sich der Beschäftigung bei zunehmend kälterem und ungemütlichem Wetter. Da bringen lange Spaziergänge und Aktionen in der Natur erfahrungsgemäß weniger Spaß und man verbringt mehr Zeit zuhause. Aber unsere Vierbeiner wollen trotzdem beschäftigt und ausgelastet werden. Da kann Kopfarbeit einen guten Beitrag leisten. Deshalb möchten wir Euch einige Tricks erklären, bei denen viele Hunde begeistert mitmachen.
Wichtig ist der Spaß und nicht die Perfektion. Belohnt kleinste Schritte in die richtige Richtung. Wenn Ihr Euch ehrlich freut, tut Euer Tier das auch.

Pfötchen geben
Der Hund soll die rechte Pfote in Deine linke Hand geben und umgekehrt. Ausgangsposition ist, dass der Hund vor Dir sitzt. Du hast ein Leckerlie in Deiner geschlossenen Hand, hältst es hin und sagst „Pfote“. Deine Fellnase wird anfangen, mit der Pfote die Hand zu berühren – schon geht sie auf. Anfangs ist es egal, welche Pfote die Hand trifft. Wenn es gut funktioniert, kannst Du darauf achten, welche Pfote er nimmt.
Herum
Der Hund soll sich einmal um die eigene Achse drehen. Wenn er vor Dir steht, sagst Du „herum“ und führst Du ihn mit einem Keks herum. Am Ende gibt es das Leckerlie. Ganz Gewiefte führen die Kommandos „links herum“ und „rechts herum“ ein.
Runde
Ziel dieses Tricks ist es, Euren Vierbeiner um etwas herumzuschicken, z. B. einen Tisch oder Stuhl oder Baum. Stellt Euch davor und führt den Hund um den Gegenstand, dafür gibt es ein Leckerlie. Nun schickt Ihr den Hund mit Gesten und Leckerlie in der Hand um den Gegenstand – dafür eignet sich ein Stuhl sehr gut. Verbindet das mit dem Wort „Runde“. Mit der Zeit nehmt Ihr immer mehr Abstand zum Gegenstand und zeigt nur noch die Richtung an.
Stubs
Ihr haltet Eure Hand offen hin. Kommt der Hund in die Nähe sagt Ihr „Stubs“. Sobald der Hund sie berührt, bekommt er eine Belohnung. Das übt Ihr aus immer größerer Entfernung. Wie sich da die Mitstreiter*innen in der Hundeschule wundern, wenn Dein Hund nach dem Freilaufspiel auf Dich zurast, wenn Du nur Deine offene Hand hinhältst…
Tipp: Habt Ihr einen tauben Hund, klappt das auch. Dann braucht Ihr natürlich keine Wortkommandos einführen. Wenn der Hund blind ist, ist das deutlich schwieriger. Hier könnt Ihr mit einem Glöckchen anstelle der Sichtzeichen arbeiten.
Wir hoffen, Ihr habt viel Spaß mit den Tricks und freut Euch schon auf eine Fortsetzung.
Herzlichst
Euer Team von Pfotenehrenwort
